Presseveröffentlichungen
Neue Westfälische / Freitag 9. April 2010 von Sylvia Tetmeyer
Erst spielen, dann lernen

Konsequente Erziehung

Hundelehrer Jürgen Tuxhorn (rechts) setzt auf Training für die ganze Familie / "Keine Leckerlie-Erziehung"

... Von den Hunden, die um 13:30 Uhr kommen, befinden sich manche noch in der Pubertät. Die kann bis zum 15. Monat andauern. "Wichtig ist, dass sie vernünftig an der Leine gehen. Mit der Leinenführigkeit fangen wir an", sagt der 71-Jährige. Dies sei die Voraussetzung dafür, später frei bei Fuß zu gehen.
Kim (13) ist mit dem sechs Monate alten Schnauzer-Bobtail-Mischling Max gekommen, Pia (9) führt die anderthalb-jährige Labrador-Dame Martha an der Leine. Gordon Setter Jerry hat mit seinen zwei Jahren die Rüpelphase schon hinter sich.

Gib´Pfötchen: Nils (11) und sein Altdeutscher Schafpudel "Quincy" vertragen sich ohne Worte.

"Fuß, Platz, Fuß, Platz", ruft Jürgen Tuxhorn. Dann müssen Herrchen und Frauchen ihre Tiere aneinander vorbeiführen. "Nochmal kehrt und in der Mitte treffen", sagt der Lehrer. Schnüffelnde Hundenasen treffen sich und gehen wieder auseinander. Kein Gebell stört das Gewusel...

PS: Nils hat mit seinem Schafpudel-Rüden Quincy bereits erfolgreich die Begleithundeprüfung abgelegt. Nils und Quincy nehmen auch an Vorführungen der "guten" Hunde teil und zeigen Gehorsamsübungen und Formationen.

 

 

   
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© by Franz-Peter Jennissen & Mechthild Tibbe